



von Salman Rushdie (Autor)
1976 wahrscheinlich von der Vision des Buches Utopia von Thomas Morus inspiriert, schreibt Salman Rushdie von einer Welt, in der es ein Elixier für das ewige Leben gibt. Du tauchst plötzlich hindurch und findest Dich am Strand wieder. Menschen, die auf der Suche nach dem etwas, was es auch sein mag, helfen. Sie nennen es Grimus. Am wahnsinnig werden durch Geräusche, Eindrücke, der Steine Gedanken gegen sich, landest Du in einer Stadt, wo es kein Geld gibt. Wo die Straßenarbeiter ihre Arbeit verrichten. Wo es Feste und Gelage gibt. Wo die Prostituierten ihrer Berufung folgen. Alles passiert ohne Geld. Bis Du aus dieser Stadt raus noch höher hinaus trittst, in Visionen und Phantasiebildern gefangen bist, um am Ende Grimus zu finden und das andere Elixier, das Elixier zu sterben.
Einer der ersten Romane von Salman Rushdie, hier gibt es noch Wortschatz im Sinne von Schatz. Es blüht von Phantasie, von oftmals derben Phantasien Rushdies. Es ist ein wunderbares Werk. Gleichzeitig zeigt es eine Lebensform auf, in der der Alltag der Menschen, die das ewige Leben erreicht haben, abläuft, ohne Geld zu verdienen oder Geld auszugeben, jeder folgt seiner Laune, seiner Berufung und es funktioniert. Hier dürfte Utopia von Thomas Morus im Hintergrund wirken, indem ein neues mögliches Gesellschaftssystem aufgezeigt wird.
Grimus
Das Elixier des ewigen Lebens – das Elixier des Todes
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