



von Fjodor M. Dostojewski (Autor), Richard Hoffmann (Autor)
Ein junger Student in Geldesnot trägt sein kleines Hab und Gut zu einer Pfandleiherin. Er beginnt, sie zu hassen und der Drang nach Geld in ihm wird immer stärker. Er beschließt, die Pfandleiherin zu berauben und zu töten. Dann werden seine Gedanken ohne sein bewusstes Wirken Wirklichkeit, alles passiert, sehr schnell nimmt er, was er kriegen kann und ist auf und davon. Die Tat, die Untat realisiert er nach seiner Handlung und jetzt hat er Last und hat Sühne. Er geht einen Weg der persönlichen Entwicklung. Seine Seele schreit. Er hat nun materiell wertvolles und hat es doch nicht. Die Polizei kann ihm die Tat nicht beweisen. Seine Seele leidet, er ist in sich zutiefst schuldig – er tut Sühne. Es gibt ein Katz und Mausspiel mit der Polizei. Seiner Mutter und seiner Schwester kann er nicht mehr in die Augen sehen. Dieses ermüdet ihn immer mehr. Eines Tages verliebt er sich in eine Prostituierte. Die Liebe lässt zögerlich wieder den Sinn des Lebens erkennen. Er gesteht seine Tat und geht nach Sibirien. Seine Liebste folgt ihm und seine Seele beginnt zu leben. Er hat seinen inneren Frieden und sein inneres Glück gefunden.
Ein Klassiker hinsichtlich der Lasten, die wir Menschen heute mit uns umhertragen wollen. Diese müssen nicht dieses Ausmaß erreichen, um uns in unserer Berufung zu lähmen und um uns nicht aus uns herausgehen zu lassen. Die Sühne, die wir leben wollen/müssen aus gewohntem gelerntem Verhalten, die uns nicht zu unserer höchsten Freiheit und Kompetenz kommen lässt. Der Mensch trägt es in seinem Angesicht, die Lasten und mit jeder wird der Alltag schwerer, der Strudel tiefer und schneller. Doch es gibt immer einen Weg heraus aus diesem, jeden Augenblick können wir aus diesem heraus, wir müssen Gewohnheiten verlassen und uns auf Unbekanntes einlassen. Das Leben beginnt, die Sonne leuchtet und unsere Talente beginnen sich zu verwirklichen.
Schuld und Sühne
Ein Roman aus dem Alltag von den Menschen, Lasten schaffen und Lasten verarbeiten
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